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Freitag, 28. Januar 2011

Motorradtour - Tag 2

Der zweite Tag der Motorradtour beginnt früh. Um 08:15 Uhr fahren wir los. Ich bin diesmal selbst am Steuer.






In Da Nang herrscht noch reger Verkehr, aber der nimmt stetig ab als wir auf den Ho Chi Ming Trail einbiegen. Unser Ziel ist das Zentrale Hochland und die Minority People. Die Fahrt verläuft ruhig, die Strassen winden sich langsam die Hügel hinauf. Ab und zu gibt es im Kurvenausgang riesige Schlaglöcher, also definitiv keine Raserstrecke. Als mein linker Rückspiegel abfällt und zerbricht sagt man mir: „You look forward, not back“, also alles kein Problem.

Die Minority People sprechen nicht vietnamesisch, sie können auch weder lesen noch schreiben. Ironischerweise leben sie vom Holzverkauf für die Papierherstellung. Obwohl sie in kleinen Wellblechhütten in ärmlichen Verhältnissen leben, steht vor jeder Hütte eine Satellitenschüssel und drinnen plärrt ein Fernseher.

Nach diesem Besuch fahren wir in Richtung der My Son Tempelanlage. Auf dem Weg setzen wir mit einer Motorradfähre über einen Fluss.

My Son ist eine Hinduistische Tempelanlage welche vom 4. bis ins 14. Jahrhundert aufgebaut und benutzt wurde. Danach wurde sie komplett überwachsen und im letzten Jahrhundert wieder teilweise freigelegt. Leider wurden einige Stellen der Anlage im Vietnamkrieg durch Flächenbombardierungen zerstört.


Auf der anschliessenden Fahrt nach Hoi An begann es leider wieder zu regnen, so dass wir froh waren, als wir endlich im Hotel einchecken konnten.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Motorradtour - Tag 1


Am Morgen standen unserer Freedom Ryder Tai und Hung zur vereinbarten Zeit bereit, verpackten unser Gepäck regensicher auf ihren Motorrädern.
our ride
Als erstes besichtigten wir die Kaiserstadt in Hué. Die innere Zitadelle war Wohnsitz des Kaisers mit seinen Frauen und Konkubinen. Eindrückliche Bauwerke mit prunkvollen Verzierungen. Leider wurde viel davon zerstört, wird nun aber wieder teilweise restauriert. Auf dem Weg nach Da Nang besichtigten wir an einem Kanal Fischerboote auf denen Menschen leben und arbeiten.

Einen weiteren Halt machten wir am Strand von Lang Co. 
on the road
Von da aus ging es weiter über den Hai-Van-Pass wo eine weitere amerikanische Befestigung auf 496m Höhe über Meer zu besichtigen war. Der Pass war völlig im Nebel verhüllt, man hatte eine Sichtweite von ca. 4m. Trotz dieses Nebels fahren die meisten Verkehrsteilnehmer ohne Licht und verlassen sich mehr auf das Ohrenbetäubende Hupen vor jeder Kurve. 
über den Berg - Kein Regen mehr! Regenschutz sieht zwar doof aus, hält aber knochentrocken :-D
links Hung, rechts Tai unsere Guides

Bei Ankunft in Da Nang gönnten wir uns ein Mittagessen, dank der Begleitung durch die Einheimischen, bezahlten wir für 4 Peronen Inkl Bier, nur 120'000 Dong.

Anschliessend Besuchten wir Marble Mountain, eine Buddhistische Tempelanlage hoch oben auf einem Marmorberg. Schon auf dem Weg dorthin, wurde klar das wir hier in einem Steinhauer-Gebiet sind. Entlang der Strassen, stehen Steinskulpturen, Handwerksbetriebe bieten Tiger, Buddhas, Drachen und vieles Mehr in allen Grössen und Variationen an. Der Blick von oben über Da Nang ist atemberaubend!


Nach einen kurzen Besuch am China Beach, wo die amerikanischen Soldaten im Vietnamkrieg ihre freien Tage verbrachten, checkten wir im Hotel ein.

China Beach Da Nang

Mittwoch, 26. Januar 2011

Hué


Um 11 Uhr morgens kamen wir nach 15 Stunden Reisezeit in Hué an. Kaum aus dem Bus raus wurden wir auch schon von Guides belagert, die uns zu einem Hotel bringen wollten. Wir entschieden uns für ein günstiges Hotel (www.hongthienhotel.com) und schon ging es mit dem gesamten Gepäck auf dem Roller auf zum Hotel. Nach Begutachtung und Bezug unseres Zimmers zeigte uns Tai, der Guide verschiedene Motorradtouren die er anbietet.


Wir entschieden uns ab Morgen eine zweitägige Motorradtour inkl. Führung durch Hué und anschliessender Reise nach Hoi An zu machen. Auf dem Weg werden wir in Da Nang übernachten und einige interessante Orte besuchen wie Marbles Mountain und My Son. Heute Nachmittag wurden wir von unseren Guides schon zu einigen Pagoden (Thien Mu und Tu Hieu) und Ngu Binh Mountain (amerikanische Bunker aus dem Vietnamkrieg), sowie dem Grab von Tu Duc (ehem. Kaiser) gefahren. 
Thien Mu Pagode
Perfume River
Tu Duc Tomb
Mönche beim Beten in der Tu Thieu Pagode

Am Freitag Nachmittag sollten wir dann in Hoi An ankommen, wo wir vor der Weiterreise mit dem Open Tour Bus 2 Nächte im Hotel verbringen.